20120427_162458Gründung

Der Hamburger SV selbst nennt offiziell den 29. September 1887 als sein Gründungsdatum. Jedoch fand die eigentliche Gründung des HSV erst am 2. Juni 1919 statt. An diesem Tag kam es zum Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC 1888, welcher sich seit dem 26. Februar 1914 Hamburger SV 1888 nannte und FC Falke 1906 aus Eppendorf. Da der HSV jedoch explizit die Tradition seiner drei Vorgängervereine fortsetzt, ist in der Satzung unter § 1, Absatz 2, Satz 2, festgelegt: Als Gründungstag gilt der 29. September 1887.

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Fakten und mehr…

Der Hamburger SV ist Gründungsmitglied der Bundesliga und wird daher auch als Dino der Liga bezeichnet. Der 1887 gegründete Verein spielt seit 1963 ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse und kann neben seinen sechs Meisterschaften auf drei DFB-Pokalsiege, einen Gewinn des damaligen Europapokals der Pokalsieger und einen Gewinn der Champions League (damals noch Pokal der Landesmeister) zurückblicken. Seine Heimspiele trägt der HSV in der Imtech-Arena aus, wo 2010 auch das Europa League-Finale stattfand. Neben Uwe Seeler spielten auch Größen wie Felix Magath, Horst Hrubesch, Manfred Kalz, Kevin Keegan, Franz Beckenbauer und Sergej Barbarez bei den “Rothosen”.

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Stadion (Volksparkstadion)

Zeitgleich mit der Fertigstellung des neuen Stadions erzielte der HSV auch wieder sportliche Erfolge. Das neue Volksparkstadion wurde am 21. August 1999 beim Spiel gegen den VfB Stuttgart eröffnet – allerdings war das Stadion noch nicht komplett überdacht. In der Saison 1999/2000 belegte der HSV den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich erstmals für die UEFA Champions League. Gleich im ersten Spiel am 13. September 2000 gegen den hoch favorisierten italienischen Club Juventus Turin kam es beim 4:4 zum so genannten Jahrhundertspiel. In Turin gewann der HSV mit 3:1. Der HSV wurde schließlich Dritter in der Gruppe und spielte im UEFA-Pokal weiter. Dort scheiterte der Verein am AS Rom.

Endgültig fertiggestellt wurde die neue Arena zu Beginn der Saison 2000/2001. Sportlich war diese gegenüber der Vorsaison ein Rückschlag, der HSV wurde 13. der Abschlusstabelle und schied im DFB-Pokal in der zweiten Runde gegen den Karlsruher SC aus. In der Folgesaison belegten die Hanseaten den elften Rang und schieden wiederum in der zweiten Runde des DFB-Pokals aus, diesmal gegen den VfB Stuttgart. Zu Beginn dieser Saison hatte der Internet-Dienstleister AOL die Namensrechte am Stadion erworben (bis 2005, später verlängert auf 2007). Seitdem trägt das Volksparkstadion offiziell den Namen des Sponsors vor dem Zusatz „Arena“. Von 2010 bis Juni 2015 trug die Arena den offiziellen Namen Imtech-Arena.

Nachdem ein Investor Anteile an der HSV Fußball AG erwarb, gab er dem Stadion den Ursprünglichen Namen zurück. Der “alte” traditionsreiche Namen Volksparkstadion ersetzte dann ab Juli den Namen Imtech-Arena.

Zuschauer = 57 000 (46 500 Sitzplätze inkl. 50 Logen und 10 500 Stehplätze)

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Erfolge

Deutscher Meister:6
Deutscher Vizemeister:8
Deutscher Pokalsieger:3
Deutscher Pokalfinalist:3
Herbstmeisterschaften:3
UI Cup Sieger:1
Deutscher Ligapokalsieger:2
UEFA Cup Finalist:1
Europapokal der Landesmeister Sieger:1
Weltpokal Finalist:1
Europapokal der Landesmeister Finalist:2
Europapokal der Pokalsieger Sieger:1
Europapokal der Pokalsieger Finalist:2
Gründungsmitglied der Bundesliga "immer erste Liga"!

Genau gesehen, kommt der Hamburger SV eigentlich auf sieben Deutsche Meistertitel. Verzichtete aber 1922 am Grünen Tisch auf seinen Meistertitel!

20120427_155834Hier die Geschichte

Erstes Endspiel in Berlin gegen Nürnberg:

Nach der regulären Spielzeit stand es 2-2, also gab es Verlängerung. In dieser passierte aber nicht viel, so dass beide Mannschaften sich einigten bis zur Entscheidung zu spielen. Wer das erste Tor schießt soll der neue Deutsche Meister sein. Nach rund 3 Stunden Spielzeit wurde das Spiel wegen Dunkelheit abgebrochen. Es sollte ein neues Endspiel geben.
 
20120427_160005Zweites Endspiel in Leipzig gegen Nürnberg:
Nach 90 Minuten stand es 1-1, also gab es wieder Verlängerung. In der Verlängerung gab es erschöpfte und verletzte Spieler und Nürnberg hatte dann nur noch 7 Spieler auf dem Feld, die Mannschaft musste aber mindestens 8 Spieler haben. Deshalb wurde das Spiel abgebrochen und der HSV zum Deutschen Meister ausgerufen. Nürnberg wollte aber noch ein Spiel haben, was der HSV ablehnte. So wurde dem HSV der Titel am grünen Tisch zugesprochen unter der Voraussetzung, dass man auf dem Titel verzichtet.